Rollkur – NEIN DANKE

In der letzten Zeit ist das Thema "Rollkur" in diversen Medien wieder vermehrt zur Sprache gekommen. Unter "Rollkur" wird das extreme "hinter der Senkrechten Reiten" des Pferdes verstanden, wobei es bei extremen Beispielen aussieht, als würde sich das Pferd schon fast in die Brust beißen. Physiologisch eine Katastrophe, da es dauerhaft zu erheblichen Verletzungen oder Beeinträchtigungen des Pferdes führen kann.

Gottseidank werden immer mehr Reiter zum Nachdenken über Trainingsmethoden angeregt. An der allgemeinen Umsetzung harpert es vielerorts, da es leider immer noch zu viele "negative" Vorbilder gibt, die es nicht schaffen, das geforderte Ziel im Pferdesinne umzusetzen. Mit einer entsprechend feinen und sensiblen Reitweise wäre es möglich, einem Pferd innerhalb kürzester Zeit zu erklären, was von ihm gewollt wird.  In der Zeit, in der ich als Trainerin aktiv bin, habe ich viel mit Reitschülern herumexperimentieren können und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die Art und Weise des Lehrens einen maßgeblichen Anteil daran trägt, ob und wie gut die Reitschüler die Aufgaben lösen und umsetzen können. Auch ist der theoretische Hintergrund sehr wichtig für das Verständnis in der Praxis.

Guter Unterricht, der dazu beiträgt, dass Pferd und Reiter besser und feinfühliger miteinander klarkommen, ist selten zu finden.  Dennoch kann sich jeder, der auch nur ein bisschen Ahnung vom Reiten hat, für das Wohl der Pferde einsetzen!

 

Dazu eine Buchempfehlung:

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