Start meines Trainingstagebuches

Heute haben wir den 20.12.2011. Vor kurzer Zeit habe ich mich für den Tough Guy 2013 in England angemeldet, für den ich in einem Jahr und einem Monat wirklich fit sein muss, denn sonst hätte ich das ganze Startgeld umsonst gezahlt. Aber es geht hier nicht um das Monetäre, sondern um den Willen, etwas schaffen zu wollen, was wirklich hart und anstrengend ist und einiges abverlangt.

Ein toller Begleiteffekt ist die Fitness, die ich ich auf dem Weg zum Tough Guy erlangen werde. Nebenbei gibt es noch weitere Sachen, die mit einem intensiven Training einhergehen.

Ich freue mich auf eine neue Herausforderung und das Erreichen eines sehr hoch gesteckten Zieles.

Die ersten Trainingseinheiten habe ich bereits absolviert. Ein leichtes Intervalltraining am Berg sollte es eigentlich werden, was während des Workouts in eine Schlacht gegen den inneren Schweinehund ausgeartet ist. Ich hatte den Trainingsanfang bergauf meilenweit unterschätzt, was sich natürlich mit Muskelkater vom Feinsten gerächt hat.

Was ich einmal angefangen habe, ziehe ich auch durch. Somit fand die nächste Trainingseinheit wieder an der gleichen Stelle statt, wurde wieder zu einem Schweinehundmassaker der übelsten Art, aber ich war hinterher stolz, es wieder geschafft zu haben.

Es ist vielleicht nicht üblich, ein Training so zu beginnen, aber ich habe es mir als Ziel gesetzt, immer besser zu werden, bis ich den Berg locker bezwinge.

Ich freue mich darauf, meinen Weg mit euch teilen zu dürfen, denn geteiltes Leid ist halbes Leid und vielleicht hat ja doch noch jemand Lust, sich mit anzuschließen!

Wie ich das Training im Detail gestalten werde, muss ich mir in den nächsten Wochen überlegen. Und für irgendetwas muss das Sportstudium ja auch gut gewesen sein ;o)

Eins kann ich schonmal im Voraus verraten:

Das Training wird sich in verschiedene Bereiche und Einheiten aufsplitten, da sowohl Kraft, als auch Ausdauer relevant sein werden. Ein Teil des Trainings wird im Wohnzimmer stattfinden und der andere Teil natürlich in der freien Natur – egal bei welchem Wetter (*grins*, *hust*). Auch die physische Abhärtung gegen Kälte und Wasser sollte nicht zu kurz kommen. Ich sag da nur: Bornhorster See und Tonnentauchen ;o) – Insider wissen Bescheid, alle anderen werde ich im Laufe der nächsten Wochen einweihen.

Zum Einen muss die Grundlagenausdauer auf Vordermann gebracht werden, zum Anderen ist die Kräftigung des ganzen Körpers wichtig, um in den Kletterpartien beim Tough Guy durchhalten zu können. 

Das wars fürs Erste. Eure Sonja

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