Wer und oder was ist Moorriem? Diese frage stellen sich ersteinmal alle, die nicht in Moorriem oder in der unmittelbaren Umgebung dieser schönen Landschaft / dieses Ortes aufgewachsen sind.
Moorriem hat viele Vereine und Verbände, ist auch in den Bereichen Musik, Kunst und Kultur aktiv.
- Landfrauenverein Moorriem
-
Moorriem – Altenhuntorf, Bardenfleth und Neuenbrok. Das Gebiet Moorriem ist Teil der Stadt Elsfleth. Es umfasst die drei Kirchengemeinden Altenhuntorf, Bardenfleth und Neuenbrok. Sie sind in einem Pfarramt verbunden.
-
Bürgervein
-
Landvolk
-
Moorriemer Reitklub
-
Schützenvereine. Moorriemer Schützenverein und Schützenverein Altenhuntorf.
-
Feuerwehr
-
De Moordüvels
-
Deichband
-
Fußballverein
-
Sportverein
-
Grundschule Eckfleth
- http://www.umspannwerk-moorriem.de/moorriem/
- http://dielinke-wesermarsch.de/index.php/kommunal/elsfleth.html
Auch in den Medien ist einiges zu finden
Quelle: Wikipedia
Moorriem
Moorriem ist eine ehemalige Gemeinde in Niedersachsen, die zur Stadt Elsfleth gehört.
Es ist ein 16 km langer Siedlungsstreifen zwischen der Weser und Oldenburg. Er beginnt östlich von Oldenburg in Moorhausen und erstreckt sich über Butteldorf und Bardenfleth bis Neuenbrok. [1]
Geschichte
Moorriem ist eine mittelalterliche Moormarschsiedlung, die um 1050 entstand, um das Moor urbar zu machen. [2] Bodenfunde belegen jedoch, dass es in dieser Gegend bereits v. Chr. erste Siedler gab.[3] Auf dem höher gelegenen Rand des Ipweger Moores errichteten die Bauern dicht nebeneinander ihre Gebäude, von hier aus arbeiteten sie sich immer weiter ins Moor vor. So entstanden schmale Grundstücke, bis zu acht Kilometer lang, aber nur 20 bis 60 Meter breit.[4] Im 12./13. Jahrhundert war auch schon ein Knüppeldamm angelegt, der unter der Bezeichnung Bohlenweg XXII (Ip) als archäologischer Fund eingeordnet, in der Moorriemer Gegend aber als Holten Straat (Hölzerne Straße, Holzweg) bekannt ist. Er führt am Südrand des Ipweger Moores entlang und entspricht einem Abschnitt der heutigen Landesstraße 65.[5]
Als Gemeinde entstand Moorriem 1933 aus Neuenbrok, Bardenfleth und Altenhuntorf. Zu Moorriem gehörten 1933 die Bauerschaften Altendorf I, Altendorf II, Barghorn, Burwinkel, Butteldorf, Dalsper, Eckfleth, Gellen, Huntorf, Kolonie Barghorn, Loyermoor, Meerkirchen, Mittelort, Moordorf, Moorhausen, Moorseite, Niederhörne, Niederort, Nordermoor, Oberhörne, Wehrder und Wolfsstraße. Damals hatte Moorriem 4876 Einwohner; die Zahl sank bis 1939 auf 4744.[6]
1974 verlor Moorriem seine Eigenständigkeit und wurde mit Elsfleth zusammengeschlossen. Eine Grundschule ist aber noch in Moorriem vorhanden.[7]
Sehenswürdigkeiten
Die Marschenhofsiedlung besteht überwiegend aus niederdeutschen Hallenhäusern mit Reetdach und Fachwerk, die zum Teil unter Denkmalschutz stehen.[8] [9]
Die 1620 errichtete St. Anna-Kirche im Ortsteil Eckfleth ist eine Ständerfachwerkkirche mit hölzernem Glockenturm und einem Altar aus dem Jahre 1624. Auf dem Kirchhof ist der Maler Bernhard Winter begraben.
Die Hochmoorfläche Gellener Torfmöörte steht unter Naturschutz, kann aber von einem Naturlehrpfad aus erkundet werden.[10] Ein weiteres Naturschutzgebiet ist der Moorhauser Polder, ein Hochwasserrückhaltebecken der Hunte und Teil des Vogelschutzgebietes V11 Hunteniederung.[11][12]
Söhne und Töchter Moorriems
Der Maler, Grafiker und Fotograf Bernhard Winter (1871–1964) wurde in Neuenbrok geboren.[13]
Vereine
- BV Moorriem (Boßeln)[14]
- Schützenverein Moorriem, 1910 gegründet.[15]
- Landfrauenverein Moorriem [16]
- Landjugend Moorriem [17]
Literatur
- BARDENFLETH. Ev. Kirche St. Anna. (S. 183) / BUTTELDORF, Ortsteil ALTENHUNTORF. Ev. Kirche St. Jacobi. (S. 330) / NEUENBROK. Ev. Kirche St. Nikolai. (S. 967) In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0
Weblinks
- Moorriem auf einer Seite des Landfrauenvereins
- Moorriem – Altenhuntorf, Bardenfleth und Neuenbrok (Kirchen)
Einzelnachweise
- ↑ Moorriem – einzigartige Natur- und Kulturlandschaft
- ↑ Moorriem nach Meyers
- ↑ Moorriem – Die Geschichte
- ↑ Heike Ritter-Eden: Reisen im Oldenburger Land Band 2 Wesermarsch und Ammerland. Isensee, Oldenburg 1997, S. 113 ISBN 3-89598-459-0
- ↑ Hajo Hayen: Die hölzerne Straße vor den Toren der Residenzstadt. Der mittelalterliche Bohlenweg XXII (Ip). Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland, Beiheft 3, Oldenburg 1988
- ↑ Moorriem auf Verwaltungsgeschichte.de
- ↑ Grundschule Moorriem
- ↑ Fachwerkdörfer Moorriem
- ↑ Moorriem – einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, Evangelisch-lutherische Kirche in der Wesermarsch
- ↑ Naturschutzgebiet „Gellener Torfmöörte“
- ↑ Ritter-Eden: Reisen im Oldenburger Land Band 2 Wesermarsch und Ammerland. Isensee, Oldenburg 1997, S. 139
- ↑ NSG Moorhauser Polder
- ↑ Bernhard Winter auf der Seite der Stadt Oldenburg in Oldenburg
- ↑ BV Moorriem
- ↑ Schützenverein Moorriem auf der Seite des Schützenbundes Wesermarsch
- ↑ Landfrauenverein Moorriem
- ↑ Landjugend Moorriem
Mehr auf Wikipedia …